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Für welche Kinder?
Die Frage danach, für welche Kinder sich ein solches Belohnungssystem
eignet, können alleine die jeweiligen Eltern beantworten. Wir denken
aber, dass im Grunde jedes Kind, das eine bestimmte Sache lernen
soll, sich mit einem solchen Belohnungssystem motivieren lässt.
Entstanden ist die Idee, weil der 4-jährige Sohn der Systemfinder
nachts nicht in seinem Bettchen schlafen wollte. Es halfen keine
Absprachen, Regelungen oder Versprechungen hinsichtlich käuflicher
Geschenke. Alleine die Faszination "Piraten", die Aussicht auf
Piratenbuttons, die Fahne und die Aufnahme in einem Piratenclub
konnte bewirken, dass das Kind nun endlich die ganze Nacht in seinem
Bett schlief, weil er wusste, er kommt seinem Ziel damit einen
Schritt näher.
Unsere vielen Einsatzbeispiele vermitteln
eine ungefähre Vorstellung darüber, wie vielseitig die
Belohnungsspiele eingesetzt werden können. Wenn Sie sich an den
vorgeschlagenen Ablauf halten, sollte es ihnen leichter möglich sein,
ihrem Kind eine unliebsame Eigenart abzugewöhnen oder eine neue
Fähigkeit beizubringen.
Es gibt Abhandlungen darüber, dass Belohnungssysteme gerade für
Zappelkinder (ADS-Kinder und hyperaktive Kinder) sehr hilfreich sind.
So heißt es unter anderem:
Regeln zum Umgang mit
ADS-Kindern:
Prüfen Sie immer wieder, ob sich Ihr Kind an vereinbarte Regeln hält.
Bestehen Sie darauf – liebevoll, aber unnachgiebig. Rückmeldungen und
Konsequenzen müssen schnell kommen ("direktes Feedback"). Dabei gilt
der Grundsatz: Lob vor Strafe. Bestrafungen führen im günstigsten
Fall zur Vermeidung des unerwünschten Verhaltens; nicht dazu, dass es
verschwindet. Wenn Sie versuchen, ein Verhalten zu ändern, sollte der
Ansatz positiv sein.
Literatur dazu
finden Sie unter anderem hier:
HIER
(mehr jedoch auch, wenn Sie bei Google z.B. "Belohnungssystem ADS"
eingeben).
Wir empfehlen die hier erhältlichen Belohnungssysteme für Kinder ab
3 Jahren.
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